Publikationen/Blog - Steuern

Hier informieren wir Sie in regelmäßigen Abständen über Steuernews, Rechtsprechung und andere relevante Themen. Vieles davon ergibt sich aus Gespächen mit unseren Mandanten.

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BFH erleichtert den Nachweis von Krankheitskosten als außergewöhnliche Belastungen und entschied ferner, dass Kosten für einen krankheitsbedingten Aufenthalt in einem Seniorenheim auch dann als außergewöhnliche Belastung einkommensteuerlich abziehbar sind, wenn keine ständige Pflegebedürftigkeit bestehe.

Das BMF hat Einzelheiten bzgl. der Aufbewahrung von digitaler Unterlagen, die bei Geschäftsvorfällen entstehen, welche bar abgewickelt werden und mit Registrierkassen, Waagen mit Registrierkassenfunktion, Taxametern oder Wegstreckenzählern erfasst werden, festgelegt.

Inmitten der aktuellen politischen Diskussion zur Verschärfung bzw. Abschaffung der strafbefreienden Selbstanzeige (§ 371 AO) hat der BGH in einem „obiter dictum“ die Auslegung und Anwendung des Instituts der Selbstanzeige verschärfend neu geregelt.

Ein Arbeitnehmer kann bei Übernachtungen im Ausland den Differenzbetrag zwischen den vom Arbeitgeber vollständig erstatteten tatsächlichen Kosten und den höheren Übernachtungspauschalen nach den Lohnsteuer-Richtlinien nicht als Werbungskosten geltend machen.

Gegen die nur eingeschränkte Abziehbarkeit von Werbungskosten im Rahmen der Abgeltungsteuer ist eine Klage anhängig. Hieraus ergibt sich Handlungsbedarf bei betroffenen Steuerpflichtigen.

Der Bundesfinanzhof (BFH) modifiziert seine bisherige Rechtsprechung zur steuerlichen Berücksichtigung von Unterhaltszahlungen an im Ausland lebende Verwandte/Ehegatten.

Fragen und Antworten zur Absetzbarkeit von Arbeitszimmern. Was bedeutet die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts für die Steuererklärung?

Mit Schreiben vom 06.07.2010 hat das Bundesfinanzministerium auf den Beschluss des Bundesfinanzhofs zur Behandlung sog. gemischter Aufwendungen reagiert und erläutert darin, welche Grundsätze für die steuerliche Beurteilung von gemischten Aufwendungen künftig gelten.

Die mit dem Steueränderungsgesetz 2007 weiter eingeschränkte Abzugsmöglichkeit von Aufwendungen für das häusliche Arbeitszimmer verstößt gegen den allgemeinen Gleichheitssatz. Der Gesetzgeber wurde verpflichtet, rückwirkend zum 01.01.2007 durch Neufassung des Gesetzes den verfassungswidrigen Zustand zu beseitigen.

Neuerungen beim Abzug gemischter Aufwendungen bei beruflich als auch privat veranlassten Reisen nach Urteil des BFH sowie Folgeprobleme aus dem ermäßigten Umsatzsteuertarif für die Hotelbranche.

Lohnerhöhungen verlieren an Attraktivität, da ein Großteil der Summe der Lohnsteuer sowie den Sozialversicherungsabgaben zum Opfer fällt. Eine interessante und oft vernachlässigte Alternative stellen steuerfreie Zuwendungen an den Arbeitnehmer dar. Im Folgenden sollen einige Möglichkeiten dargestellt werden.

Die private Mitverwendung von Firmenfahrzeugen stellt eine Nutzungsentnahme dar, deren Wert u.a. nach der „1%-Regelung“ ermittelt werden kann. Gehören gleichzeitig mehrere Fahrzeuge zum Betriebsvermögen, muss seit 2010 für jedes der Fahrzeuge der 1%-ige Gewinnzuschlag erfolgen!