Publikationen/Blog

Hier informieren wir Sie in regelmäßigen Abständen über Steuernews, Rechtsprechung und andere relevante Themen. Vieles davon ergibt sich aus Gespächen mit unseren Mandanten.

 

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Die einem Grenzpendler in die Schweiz pauschal gewährten Sonntags-, Feiertags- und Nachtdienstzuschläge sind nicht gemäß § 3b des Einkommensteuergesetztes (EStG) steuerfrei.

Der Deutsche Bundestag hat am 17.1.2013 die Einigungsvorschläge des Vermittlungsausschusses von Bundestag und Bundesrat vom 12.12.2012 abgelehnt.

In zwei aktuellen Entscheidungen (Urteile v. 16.5.2013 - VI R 94/10 und VI R 7/11) hat der BFH seine Rechtsprechung zu der Frage fortentwickelt, unter welchen Voraussetzungen die Teilnahme an Betriebsveranstaltungen zu einem steuerbaren Lohnzufluss führt.

Der BFH hat in einem aktuellen Urteil entschieden, dass die während einer Auswärtstätigkeit von mindestens einer Woche entstandenen Telefongebühren als Werbungskosten abzugsfähig sein können.

Neues aus der Rechtsprechung zum häuslichen Arbeitszimmer, den zur Wohnung gehörenden Nebenräumen und der Aufteilung der hierzu getätigten Aufwendungen bei teilweiser Privatnutzung.

Die Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer sind im Falle einer gemischten Nutzung teilweise abziehbar, soweit das Arbeitszimmer büromäßig eingerichtet ist und eine Aufteilung zumindest im Schätzungswege möglich ist.

Nach einem aktuellen Urteil des EuGH berechtigt der Betrieb einer privaten, aber netzgeführten Fotovoltaikanlage auch dann zum Abzug der beim Kauf entrichteten Vorsteuer, wenn die Anlage ohne Gewinnerzielungsabsicht betrieben wird.

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat entschieden, dass die Zuzahlungen in der Gesetzlichen Krankenversicherung nach § 28 Abs. 4 des Sozialgesetzbuchs Fünftes Buch, die sog. „Praxisgebühren“, nicht als Sonderausgaben abgezogen werden können.

Der EuGH hat entschieden, dass die Verweigerung des sog. Ehegatten-Splittings für in Deutschland (fiktiv) unbeschränkt steuerpflichtige aber in der Schweiz lebende Ehegatten gegen das Freizügigkeitsabkommen verstößt.

Einer Nachversteuerung durch die Bundesrepublik entgeht ein Wegzügler in die Schweiz dann, wenn der Umzug in der Absicht erfolgt, in der Schweiz eine unselbständige Tätigkeit auszuüben. Die Weiterführung einer Beschäftigung in Deutschland kann dieser Ausnahmeregelung entgegenstehen.

Der bei der Einkommensteuerveranlagung 2012 von Grenzgängern in die Schweiz anzuwendende durchschnittliche Umrechnungskurs ist von der OFD Karlsruhe festgelegt worden.

Mittels der Führung eines ordnungsgemäßen Fahrtenbuches kann der pauschalen Bewertung nach der 1 %-Regelung entgangen und ggfs. Steuern gespart werden. Doch die Anforderungen, die von der Rechtsprechung an ein Fahrtenbuch gestellt werden, sind  erwartungsgemäß streng.